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Softwaretest: AddressAccess GoldAddress Access Gold ist entgegen seinem Namen ein deutsches Produkt. Es ersetzt/erweitert das äußert rudimentäre "Progrämmchen" Cards bzw. Kartei. Im Vordergrund steht hierbei zum einen das Suchen und Sortieren der Karten nach sehr vielfältigen Möglichkeiten, und zum anderen die Erweiterung der standardmäßig vorhandenen Felder. Zum Lieferumfang gehören noch eine Reihe von recht nützlichen bis hervorragenden Hilfsprogrammen.
Speicherverbrauch/GeschwindigkeitDas Package ist mit 141 KB relativ klein. Das Zusatzmodul zum Druck der Karten als Adressbuch belegt ganze 6 k. Die Geschwindigkeit ist auf einem 2000er sehr gut, auf einem 120/130er befiedigend. Es stehen allerdings einige Optionen in der Konfiguration zur Verfügung mit denen das Programmverhalten auf Kosten des Komforts beschleunigt werden kann. So kann mit <Schnellstart> eingestellt ob das Programm bei einem erneuten Start wieder die zuletzt dargestellte Karte darstellen soll, oder mit einer leeren Anzeige starten soll. DokumentationDas Handbuch umfasst 50 Seiten. Alle Programme (auch die Hilfsprogramme) sind ordentlich und hinreichend beschrieben. Kompatibilität & StabilitätDas Programm läuft sehr stabil und hat bei mir nicht einmal ein Problem verursacht. Das Phänomen von "zerschossenen" Soups, die dann nicht mehr gesichert werden können, oder anderem Ungemach den ab und an Programme verursachen die die eingebaute Kartei erweitern, ist nie aufgetreten. Die HilfsprogrammeIm Lieferumfang befinden sich eine Reihe von recht nützlichen Hilfsprogrammen: i++ ein Utility zur Manipulation des i-Buttons ist beinahe schon ein Klassiker im Newtonbereich. In das Menü des i-Buttons lassen sich so andere Programme oder Systemroutinen wie Reset oder Hintergrundbeleutung einschalten einbauen. i++ alleine ist schon das Geld für das Komplettpaket wert! Darüberhinaus gibt es noch Programme, die sich in die Buttonleiste des 2000ers ziehen lassen und recht nützlich sind:
Was mir noch fehltViel istīs nicht, aber so ein paar Dinge wären fein. Zum Beispiel Verknüpfungen zu Terminen und Notizen wären sehr praktisch. Was die Karte mit 5 verschiedenen Pager-Adressen soll verstehe ich nicht. Eine freie Belegung wäre schöner. Auch eine Möglichkeit eigene Bezeichnungen für Telefonnummern (z.B. Daten oder Leonardo) wäre eine feine Sache (siehe Dateman). Etwas nervig ist die Registrierung des Programmes über Farbcodes, die im Handbuch abgedruckt sind: "Geben Sie die Farbe des 1. Feldes im 2.Würfel in der dritten Zeile an...". Schöner wäre hier eine "ganz normale" Registriernummer. Wertung
Das Programm kann durchaus mit amerikanischen Produkten mithalten. Address Access Gold macht genau das was es soll: eine gute Erweiterung des (von mir) ungeliebten "Karteikastens". Und das in befriedingender bis guter Gschwindigkeit, moderatem Speicherverbrauch, guter Dokumentation und einer Stabilität die vorbildlich ist. Bezugsquelle / PreisLeider ist momentan keine Bezugsquelle verfügbar. Der Wenk PADshop in Hamburg scheint keine Webseiten mehr zu betreiben. Thomas Siekmann |