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Newton am Linux-PCImmer wenn ich eine E-Mail mit meinem Newton versenden wollte, mußte ich warten, bis das Modem gewählt hat und die Verbindung zustande gekommen ist. Das hat mich nach einiger Zeit genervt (ich bin kein sehr geduldiger Mensch). Ich kam dann auf die Idee, meinen Linux-Rechner (angeschlossen an das LAN und eine 2 MBit-Standleitung) als PPP-Server zu nutzen. Hier nun eine kurze Anleitung, wie ein Newton mit Hilfe eines seriellen Kabels und dem PPP-Protokoll über einen Linux-Rechner Zugang zu einem TCP/IP-Netzwerk bekommt. Getestet wurde die Konfiguration mit dem NIE (Newton Internet Enabler) 1.x und 2.x. Die Beschreibung ist allerdings für die Version 2.0 des NIE gedacht - allerdings unterscheiden sich die Versionen lediglich in den Menüs. Grundlegende Kenntnisse über DNS, Gateways und LANs werden vorausgesetzt. Konfiguration im NIE 2.0Internet Setup -> Netu -> Serial 19.2 (direct)
LoginScript
Die Linux-SeiteAuf dem Linux-Rechner muß der PPPD gestartet werden. Dazu muß natürlich das PPP-System installiert und die PPP-Unterstützung in den Kernel compiliert sein. Der PPPD-Aufruf sieht so aus: /usr/sbin/pppd /dev/SERIELLER-PORT 19200 local login lock netmask NETZ-MASKE dns-addr DNS-IP-NUMMER domain DOMAIN-NAME Mit dem Parameter "-debug" werden Debuginformationen des PPPD nach /var/log/messages geschrieben. Diese können mit "tail -f /var/log/messages" auf dem PC mitgelesen werden. Die benötigten Dateien in /etc/ppp haben den folgenden Inhalt. Ich bin kein Linux/PPP-Guru, deshalb bin ich nicht sicher, ob diese Dateien wirklich benötigt werden. options: lock chap-secrets (nur Kommentare - sonst kein Inhalt): # Secrets for authentication using CHAP # client server secret IP addresses pap-secrets: # Secrets for authentication using PAP # client server secret IP addresses * * "" [NEWTONS IP-Adresse] KabelanschlußDas serielle Kabel, das auch für das NCU benutzt wird, reicht völlig aus. Anleitungen zum Selbstbau gibt es natürlich in unserer Hardware-Ecke. |